Religionen der Welt I

Dass es sich beim weltraumpäpstlichen Leitgedanken “Extreme Ökumene” nicht um eine hohle Phrasen handelt, soll nun unter Beweis gestellt werden, indem an dieser Stelle einige der populärsten Weltreligion vorgestellt werden.

Den Anfang macht gleich ein Herr, besser gesagt ein herrenähnliches Wesen, das ebenfalls den beschwerlichen Job eines Weltraumpapstes ausübt (leider nicht direkt verlinkbar – in der Mitte der Seite “Weltraumpapst” anklicken).
Der Eitel- und Verständlichkeit halber muss hiermit deutlich darauf hingewiesen werden, dass es sich bei der dort porträtierten, gewiss respektierliche Kreatur nicht um den in diesem Blog verehrten Weltraumpapst Zoq Fot MCMXXLII handelt, sondern um einen ihm gänzlich unähnlichen Gegenpapst.

Leider unbeantwortet lässt die erste Kirche von Jesus Christus Elvis die Frage, ob es ähnlich dem Anti-Christen auch einen Anti-Elvis gibt. Auf den Musikkanälen tummeln sich jedenfalls etliche Kandidaten.

Eine Seite, die neben entspannender Kirchenmusik auch mit altestamentarischen Webdesignstil aufwarten kann, ist jene der Church of Shatnerology, die dem Kapitän des Allschiffs Enterprise gewidmet ist.
Interessanter als die Seite dieser Kirche sind jedoch die Umtriebe ihrer Apostel Chekov und Sulu, die demnächst in brandneuen Abenteuern der alten Enterprise zu sehen sein werden.


Arbeit für Analogkameras

Was macht man mit der alten analogen Fotokamera, die bei allen festlichen Anlässen, wie Taufe, Hochzeit, Bukkake klaglos ihren Dienst verrichtet hat, nun jedoch dem digitalen Apparat, Handy oder gar Weltraumteleskop weichen musste?

Man funktioniert sie einfach zu einer Zeitmaschine um!

Und so geht’s:

  • Man legt einen möglichst wenig lichtempfindlichen 36er Film ein
    (d. h. z. B. ISO100 o. ä.)
  • Pro Jahr macht man ein bis zwei Fotos mit für diese Lebensepoche typischen und bedeutsamen Bekannten, Freunden, LAPs, Religionsführern, Haustieren und sich selbst.
  • Nach 20 bis 30 Jahren sucht man den mittlerweile einzigen Farbfilmentwickler in der Stadt auf, überreicht ihm den Film und eine stattliche Summe an Eurasos
  • Mit den farblich leicht verfremdeten Fotos und den vom Zahn der Zeit zerkauten Freunden verbringt man einen nostalgischen Nachmittag.
Fotoapparat
Weltraumpäpstliche Unterwasser- und Subraumkamera


Neujahrskonzert in den Sofiensälen

Alljährlich wählt der Weltraumpapst eine Brandrunine aus, um darin das neue Jahr mit einem mitternächtlichen Konzert der Wiener Vielhaarmoniker unter der künstlerischen Leitung eines bekannten Zottelmonsters zu begrüßen. Für 2006 fiel die Wahl auf die Sophiensäle und einen Schulfreund des Weltraumpapstes, Gordon Shumway.

Erstmal durfte heuer auch ein Mann in dem ansonsten aus 62
Friseusenlehrlinginnen bestehende Orchester mitspielen. Als kleines Handycap musste der diplomierte Harfenist allerdings auf einem abgebrannten Flügel spielen, der noch immer in den Sophiensälen steht:

Der Pianist des Weltraumpapstes

Das Resumee des Publikums fiel gemischt aus:
Die in Loge 3 logierenden Obdachlogen brachten ihren Unmut über die etwas langatmige lyrische Einleitung des “Zigeunerbarons” lautstark mit Begriffen aus dem Fäkalbereich zum Ausdruck, während das “Mozart Medley” und “Polka Jamboree” leidlich positive Reaktionen bis hin zu vereinzelten liegenden Ovationen bekam.

Eine böse Überrschung gab es noch kurz vor Morgengrauen, als der extra für die Aftershowparty nachträglich angereiste Karl Moik beim ehrgeizigen Versuch mehrere Neujahrsbabies zu zeugen einen leichten Schlaganfall erlitt.